8. Dezember 2022

Stärkstes Customer-Racing-Fahrzeug von Mercedes-AMG

In der Saison 2023 kommt zur Flotte der Mercedes-AMG GT3- und GT4-Fahrzeuge aus Affalterbach ein GT2-Modell hinzu. Der Mercedes-AMG GT2 ist dann mit 520 kW (707 PS) das leistungsstärkste homologierte Rennfahrzeug in der mittlerweile zwölfjährigen Geschichte des Kundensportprogramms. Mit dem neuen Modell will das Unternehmen seinen Anspruch auf eine Führungsrolle im internationalen GT2-Sport untermauern. Die Markteinführung wird im Verlauf der Saison 2023 erfolgen.


Der Mercedes-AMG GT2 schließt die Lücke zwischen dem Mercedes-AMG GT3 und dem Mercedes-AMG GT4. Während der GT3 zunehmend von Profis pilotiert wird und der GT4 vorwiegend den Einstieg in die Welt des GT-Sports bildet, richtet sich der GT2 in erster Linie an die Zielgruppe der Gentleman Driver. Für sie hat die Stéphane Ratel Organisation (SRO) mit dem 2020 vorgestellten GT2 Reglement eine attraktive Plattform mit immer mehr internationalen Rennveranstaltungen geschaffen.

Herausragendes Merkmal des neuen Mercedes-AMG GT2 ist sein maximales Leistungsniveau: Mit dem AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit flacher Kurbelwelle, einem Hubraum von 3982 ccm, bis zu 520 kW (707 PS) und einem maximalen Drehmoment von 800 Newtonmeter liegt das neue Mitglied der Customer Racing-Familie über GT3-Niveau, sowohl was die Leistung angeht als auch bei der Höchstgeschwindigkeit. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Sechs-Gang-Renngetriebe mit modifizierter Gangabstufung. Wie bei allen GT-Modellen ist das Getriebe in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse montiert und torsions- sowie drehmomentsteif über eine Torque Tube aus Karbonfaser mit dem Motor verbunden. Das Fahrwerk verfügt über konfigurierbare Motorsport-Stoßdämpfer und einstellbare Stabilisatoren.

Beim Exterieur legte Mercedes-AMG beim GT2 jedes Details von der breiten Front mit den großen Kühllufteinlässen bis zum muskulösen Heck auf Performance aus. Die Carbon-Motorhaube besitzt eine große Abluftöffnung und in die Carbon-Kotflügel an der Vorderachse sind sogenannte Louvers integriert, die ebenfalls Einfluss auf die Aero-Performance nehmen. Weiteres Aerodynamik-Element ist der neu entwickelte, vielfach verstellbare Heckflügel.

Im Cockpit des Mercedes-AMG GT2 herrscht funktionale Rennsport-Ergonomie. Eine Innovation ist die DDU (Digital Display Unit) der neuesten Generation im zentralen Blickfeld des Fahrers. Das voll programmierbare Anzeigensystem hat eine hochauflösende Grafikdarstellung. Eine weitere Neuerung ist das neue Multifunktionslenkrad, das Mercedes AMG gemeinsam mit den Sim-Racing-Experten von Cube Controls entwickelt hat. Es bietet ein neues Niveau an Ergonomie, Funktionalität und Kontrolle.

Für den Insassenschutz nutzt AMG das Sicherheitskonzept, das auch im GT3 und GT4 zum Einsatz kommt. Dazu gehören unter anderem rennsportspezifische Assistenzsysteme wie die vielfach einstellbare Traktionskontrolle oder das Motorsport-ABS der neuesten Generation. Der Fahrzeuginnenraum ist geschützt durch einen Stahl-Überrollkäfig, der mit dem Aluminium-Spaceframe verschraubt ist. Die Carbon-Fahrsicherheitszelle verfügt über einen Sechs-Punkt-Sicherheitsgurt und eine individualisierbare ergonomische Sitzschäumung. Sicherheitsnetze, eine Bergungsluke im Dach, ein Carbon-Sicherheitstank und eine leistungsstarke Motorsport-Feuerlöschanlage komplettieren die umfassende Sicherheitsausstattung.

Teams, die den Mercedes-AMG GT2 einsetzen, erhalten die Unterstützung des weltweiten Customer Racing-Programms von Mercedes-AMG. Wie auch bei den GT3- und GT4-Modellen gewährleistet das Motorsport-Expertenteam der HWA AG den technischen Support. Die HWA führt auch alle Wartungen und Revisionen durch. 

(Quelle: Auto-Medienportal ampnet)

Mercedes-AMG GT. (Foto: Autoren-Union Mobilität/Daimler)
Mercedes-AMG GT. (Foto: Autoren-Union Mobilität/Daimler)
Mercedes-AMG GT. (Foto: Autoren-Union Mobilität/Daimler)
Mercedes-AMG GT. (Foto: Autoren-Union Mobilität/Daimler)
Mercedes-AMG GT. (Foto: Autoren-Union Mobilität/Daimler)
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